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Innovationsverständnis

Innovation bedeutet Erneuerung. Sie ist sowohl Ziel als auch Ergebnis von Veränderungsprozessen. Was neu ist, ist jedoch relativ. Streng genommen könnte eine Weltneuheit gefordert werden, weniger absolut gedacht, ist bereits dann von einer Innovation zu sprechen, wenn das Individuum Neuland betritt, sich von Althergebrachtem löst und so zu einer individuellen Novität kommt.

Innovation ist kein Fertigprodukt.
Sie will – immer wieder neu – erarbeitet werden.

Innovation ist unverzichtbar, denn Stillstand bedeutet Rückschritt. Dies gerät häufig aus dem Blickfeld, wenn scheinbar alles rund läuft. Leicht schleicht sich eine gewisse Bequemlichkeit ein. Das ist gefährlich, denn auf dem Markt tummeln sich viele, die noch hungrig sind und mit neuen Ideen, Produkten und Dienstleistungen aufwarten.

Der größte Innovationshemmer ist die Schere in unserem Kopf.

Ein Umfeld, das Kreativität gedeihen lässt, fördert Innovation.

Innovative Menschen und Unternehmen zeichnen sich aus durch:

  • schnelle Rektionen auf Veränderungen
  • Flexibilität in den Herangehensweisen
  • pro-aktives Handeln und
  • Antizipation von Problemen, um Vorsorge treffen oder gar Trends setzen zu können.

Neugier ist die wichtigste Voraussetzung für Innovation. Gefolgt vom Ärger über das, was nicht funktioniert, zu langsam oder zu teuer ist. Die beiden viel gepriesenen „G“ – Geduld und Gelassenheit – gehören hingegen wohl kaum zu den Treibern von Innovation und Fortschritt.

Innovationsfähigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Zukunftsfähigkeit und ein zentraler Schlüssel für Wohlstand und Wachstum von Gesellschaften.

In einer immer komplexer werdenden Welt spielt dabei das Beziehungskapital eine wichtige Rolle, d.h. die Fähigkeit, Beziehungen und Kooperationen aufzubauen, die nicht nur Wissensaustausch betreiben, sondern im Idealfall auch gemeinsam Wissen erzeugen.